Home

Neues Fach “Mobile Datenbanken” an der FH-Köln

Sonntag, 2. Oktober 2011 | Autor:

Nächste Woche startet mein neues Fach “Mobile Datenbanken” an der Fachhochschule Köln, Fakultät für Informatik und Ingeneurwissenschaften.

Die Veranstaltung “Mobile Datenbanken” bietet Studierenden die Möglichkeit, ein noch junges und stetig an Bedeutung wachsendes Gebiet der Datenbanktechnologie kennen zu lernen. Heute reicht das Spektrum mobiler Geräte von Subnotebooks, PDAs, Smartphones und bis zu Chipkarten, die über drahtlose Netze miteinander kommunizieren. Mobile Geräte sind zudem mittlerweile so leistungsstark, dass sie immer mehr auch komplexe Dienste erbringen und selber Datenmengen speichern, die den Einsatz mobiler Datenbanken erfordern. Die mobile Informationsverarbeitung eröffnet nicht nur die Perspektive für eine Vielzahl spannender und nützlicher Anwendungen, sondern stellt auch neue Herausforderungen an die Forschung und Entwicklung zukünftiger Informationssysteme dar. Es wird eine Einführung in dieses noch junge Gebiet der Datenbanktechnologie gegeben, Anwendungen aufgezeigt und erste Systeme vorgestellt.
weiter…

Thema: Datenbanken, IT, Lehre, Mobile Apps | 3 Kommentare

Brain-Interface für Mobiltelefone

Mittwoch, 13. April 2011 | Autor:

Der Neurowissenschaftler Tzyy-Ping Jung an der University of California in San Diego entwickelte ein System, bei dem es möglich ist, mit Gedanken Telefonnummern auf einem Mobiltelefon anzuwählen. Es werden dabei elektrische Signale im Gehirn mit Hilfe eines Stirnbandes erfasst und einem Bluetooth Gerät weitergeleitet. Durch vorherige Definition, welche Frequenz welcher Ziffer zugeordnet ist, erlaubt es dem Bluetoothgerät die gewollte (oder gedachte) Telefonnummer auf dem Mobiltelefon zu wählen. Die Methode klappt überraschend gut und könnte gebrauchtsauglich werden, sofern die Geräte kleiner, schneller und günstiger werden. Vor allem für Menschen mit motorischen Schwierigkeiten könnten von der neuen Technologie profitieren.

Quellen:
http://iopscience.iop.org/1741-2552/
http://mashable.com/2011/04/12/brain-computer-interface-cell-phones/

Thema: Menschen, Mobile Apps, Wirtschaft | Beitrag kommentieren

Siemens baut Quantencomputer

Dienstag, 25. März 2008 | Autor:

Siemens Forscher und die TU München haben ein neuronales Netz auf einem Quantencomputer zum Laufen gebracht und haben somit die weltweit erste experimentelle Umsetzung eines künstlichen neuronalen Netzes auf einem einfachen Quantencomputer geschafft. Während ein Bit nur für eine Null oder eine Eins steht, nehmen sogenannte Qubits nach den Gesetzen der Quantenmechanik gleichzeitig verschiedene Zustände ein – das erhöht die Rechengeschwindigkeit ungemein. Die Theorie ist durch Experimente an der TU München in einer Lösung Natriumformiat überprüft worden. Natriumformiat besteht aus einem Kohlenstoff- und einem Wasserstoffatom – beide Teilchen bilden in starken Magnetfeldern jeweils ein Qubit. Siemens braucht eine schnellere Mustererkennung für Anwendungen in der Medizin-, der Automatisierungs- oder Energietechnik. Quantenrechner sind vor allem für hochparallele Probleme geeignet wie die Identifikation von Gensequenzen. Die Forschung ist ausgerichtet auf einen Hybridprozessor, der mit konventioneller Technik und quantenmechanischen Methoden arbeitet.

Mehr Infos unter:

- TU München
- computerzeitung.de/kn31451431
- quantencomputer.de
- Wikipedia

Quelle: CZ vom 25. März 2008, IT-Konradin Verlag

Thema: Lehre, Wirtschaft | Beitrag kommentieren