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Netz- und Systemdokumentation mit DocuSnap

Donnerstag, 17. Mai 2007 | Autor:

In vielen einschlägigen Artikeln wird heute das Thema “Change Management” im Zusammenhang mit der Optimierung der IT-Prozesse diskutiert. Dreh- und Angelpunkt bei der Verbesserung von Prozessen ist die Qualität der Informationen, die den Handelnden zur Verfügung stehen. Doch eine durchgängige Dokumentation, wie sie beispielsweise die in der IT Infrastructure Library (ITIL) zusammengefassten ?berlegungen fordern, muss in vielen Bereichen frommer Wunsch bleiben – zu vielfältig ist die Zahl der Beteiligten, der Applikationen und der Informationen.

Insbesondere die nicht dokumentierten ?nderungen erfordern aber immer wieder eine Inventur, den Abgleich des festgeschriebenen Soll-Standes mit der Realität. Anfällig für solche ?nderungen ist weniger die zentral verwaltete, in den Rechnerräumen weggeschlossene Server-Infrastruktur, sondern der Desktop-Bereich mit den PC-Arbeitsplätzen der Nutzer, die heute alle vielfältige Anwendungen für ihre Tätigkeiten benutzen und benötigen.

An diesem Punkt, nämlich bei der Dokumentation der gesamten Desktopumgebung sowie auch bei Servern und Netzkomponenten, setzen Werkzeuge wie DocuSnap an. Das Tool liest automatisch, also ohne Agenten auf den Zielsystemen, die Daten von PCs und Servern aus, sammelt daneben per SNMP die Informationen von Netzkomponenten, Druckern und ähnlichen Geräten und speichert die ermittelten Daten in einer Datenbank. Daraus kann es anschliessend die Dokumentation der IT-Umgebung als Datenblätter, Tabellen und in Form von Visio-Diagrammen oder Crystal-Reports erzeugen.

Welche Informationen kann DocuSnap lesen bzw erzeugen?

  • Netzwerkpläne, optional mit Netzsegmenten und Gruppierungen der Workstations/PCs
  • Datenblätter zu Servern, Arbeitsplatz-PCs und Active-Directory-Rollen
  • ADS-Pläne, optional mit Benutzern und Gruppen, Computererkennungen und Kontakten sowie den Plan der ADS-Site
  • DHCP-Plan mit dem Scope der Reservierungen
  • Exchange-Plan über die Exchange-Site, mit Mailbox-Stores, Adresslisten, Public Folder Stores usw.
  • SQL-Server-Plan, beinhaltet Datenbanken mit Tabellen und Views, Benutzern und Data-Transformation-Service-Packages

Immer häufiger enthalten firmenweite Lizenzabkommen Passagen, die den Lieferanten die Möglichkeit zur Kontrolle der eingesetzten Lizenzen einräumt. Somit sind lizenznehmende Unternehmen gefordert, auf Verlangen Auskunft über ihre Lizenznutzung zu geben. DocuSnap ermittelt bei seinen Scans die auf den jeweiligen Systemen installierten Softwarepakete.

Eine optionale Funktion von DocuSnap ist der Scan von NTFS-Rechten und deren Analyse, der sowohl die Benutzerrechte auf Freigaben als auch die Benutzerrechte für Verzeichnisse ermittelt. Nach einem NTFS-Scan kann DocuSnap beispielsweise zeigen, wo ein bestimmter Benutzer Lese- oder Schreibzugriff hat.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, oder in Ihrem Unternehmen eine derartige Dokumentation wünschenswert ist, stehe ich gerne unterstützend zur Verfügung.

Screenshot DokuSnap

Quellen: IX-Magazin Juni 2007, Microsoft Webcast zu Visio 2007, itelio.net – Hersteller von DocuSnap

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Thema: Wirtschaft

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