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Eindrücke vom Business Integration Forum 2007

Donnerstag, 26. April 2007 | Autor:

Business Integration Forum 2007Am 24. und 25. April fand in der Rheingoldhalle in Mainz das Business Integration Forum 2007 statt. Das Who-Is-Who der Business Integration war vor Ort. Neben dem Kongress hatten Aussteller und Sponsoren wie IBM, SAP, Siemens, TIBCO, sun microsystems, e³ AG, iGrafx, itelligence, entory, sd&m und Vitria ihre Kontakt- und Informationsstände aufgebaut. Sales Manager und Consultants beantworteten Fragen und gaben die Möglichkeit sich über die Anbieterlösungen zu informieren. In 4 Kongresssälen wurden Vorträge zu Business Integration gehalten. Referenten wie Dr. Eberhard Kurz, Leiter des Informationsmanagements der Deutschen Bahn AG erläuterten ihre Praxisberichte auf einer Bühne. Dank des erstklassigen Caterings waren Networking Breaks mit Fachkollegen und Ausstellern sehr angenehm.

Um 9:00 Uhr wurden wir vom Vorsitzenden Dr. Wolfgang Martin begrüss�t. Der europäische Experte und Info-Economist sprach 1998 zum ersten Mal über EAI, erinnerte er sich. Heute sprach er über Service-orientierte Architekturen (SOA). Der Begriff EAI, also die Integration von Applikationen scheint überholt, denn wichtiger und unabhängig von den Applikationen sind die Prozesse. Was ist SOA? Und warum SOA? SOA ist kein zu implementierendes Tool oder Methode, die dann einfach funktioniert. SOA ist eine Infrastruktur.

“SOA bedeutet Software for Change”

SOA meint die technische und organisatorische Infrastruktur für Prozess-Orientierung. Und das Geld und die Wettbewerbskraft steckt in den Prozessen. Prozess-Orientierung schafft Agilität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit und ermöglicht unternehmensübergreifende Kollaboration.

Im Anschluss hat Prof. Dr. Leymann über den aktuellen Stand und Trends mit BPEL informiert: “BPEL auf dem Weg zum umfassenden Prozessstandard”. BPEL (Business Process Execution Language) ist, wie der Name schon sagt, eine Beschreibungssprache für Geschäftsprozesse. BPEL beschreibt den Ablauf von Geschäftsprozessen im Unternehmen. Und mit BPEL ist es unkompliziert Geschäftspartner und Kunden in die Geschäftsprozesse einzubinden.

“BPEL is for process/workflow technology what SQL is for relational databases!”

Weiterhin stellte Prof. Dr. Leymann vor, was neu ist in BPEL 2.0 – beispielsweise die Einbindung von Menschen (BPEL4PEOPLE). Der neuste BPEL-Standard der OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) ist noch nicht vollständig bei den Anbietern umgesetzt – wird es in Zukunft aber sein.

Weitere, für mich sehr interessante Vorträge waren “Integrationsansätze: Ã?berblick und Potentiale semantischer Technologien” von Andreas Schmidt vom Forschungszentrum Informatik an der Uni Karlsruhe, “ODS – zentrale Datendrehscheibe für die BMW Bank” von Dr. Norbert Widmann, “JEE/WAN basierte Multi-Enterprise Integration mit weichen Echtzeitanforderungen – die Integration von Aral in das PAYBACK Programm” von Thomas Bonnet und “Integration mobiler Anwendungen in die Geschäftsprozesse bei Lufthansa” von Thomas Averesch.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Kontaktpartnern für die interessanten und aufschlussreichen Gespräche herzlich bedanken. Ein dickes Dankeschön auch an die IRR, die diese Veranstaltung bis ins letzte Detail organisiert hatte und somit den Teilnehmern eine schöne Zeit möglich gemacht hat. Last-but-not-least bedanke ich mich ganz besonders bei der Gesellschaft für Informatik, die meine Teilnahme gesponsort hat.

Wer mehr erfahren möchte, kann mich gerne anschreiben. Kommentare sind in diesem Beitrag ausdrücklich erwünscht..

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Thema: Menschen, Wirtschaft

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