Home

Die Zukunfts-IT basiert auf Web 2.0

Dienstag, 27. März 2007 | Autor: Damian Gawenda

Hannover (mr) â?? Eine beschleunigte Einführung von Web-2.0-basierten IT-Technologien in den vergangenen sechs Monaten erkennt Peter Sondergaard, Senior Vice President von Gartners Global Research und einer der Keynote-Speaker der Cebit-Eröffnung. Deutsche Unternehmen müssten hier bald in entsprechendes Personal investieren, um nicht zurückzufallen.

â??Progressive Unternehmen haben den Wikipedia-Gedanken intern und extern bereits umgesetzt â?? und erzielen damit Erfolgeâ??, begründet Gartners Chefanalyst Peter Sondergaard seine Aufforderung, Firmen mögen sich so schnell wie möglich im Web-2.0-Umfeld engagieren. Für den Gartner-Vordenker basiert die Art, wie IT ab 2010 überwiegend genutzt wird, auf dem Web-2.0-Gedanken. Immer stärker würden interaktive Angebote und Communities Bestandteil von erfolgreichen Business-to-Customer-Lösungen, die auf eine jüngere Zielgruppe zugeschnitten seien.

â??Die Technologie dafür steht bereit und ist weitgehend ausgereiftâ??, betont Sondergaard. Probleme, besonders in Deutschland, bereitet aber die Umsetzung, die oft nicht zielgruppengerecht erfolgt. Dies sei zwar in der Regel nicht die Schuld der IT-Abteilung. Dennoch kritisiert der Garter-Mann die CIOs: Häufig fehle bei der Umsetzung von Web-2.0-Projekten hierzulande entsprechend geschultes, vor allem aber junges Personal.

Konkret empfiehlt Sondergaard Unternehmen, deren Produkte sich an ein jüngeres Publikum wenden, ein bis drei kostengünstige Inkubatorprojekte so schnell wie möglich zu starten â?? mit Leuten, die frisch von der Uni kommen. Eine gute Grundlage dafür biete Wiki-ähnliche Software.

Quelle: Computer Zeitung Nr 12 / 19.03.2007

Tags » «

Trackback: Trackback-URL | Feed zum Beitrag: RSS 2.0
Thema: Internet

Diesen Beitrag kommentieren.

Kommentar abgeben